Burnout Stress zielerreichung.coach

Folge 2: Der Stressfalle entkommen und Ziele erfolgreich umsetzen Business- & Life Coaches als Wegbegleiter in vielen Lebenslagen

Stress bewältigen

Wir alle kennen Stress. Doch jeder von uns nimmt ihn ganz subjektiv wahr. Unterschiedliche Reize können als Stressfaktoren (Stressoren) wirken und Stress auslösen. Wie belastend der Einzelne bestimmte Reize empfindet, hängt weniger stark davon ab, um welche Faktoren es sich handelt als vielmehr davon, wie sie von ihm interpretiert werden.

Derselbe Reiz löst bei einem Mitarbeiter Stress aus, bei seiner Kollegin hingegen nur ein müdes Lächeln. Kindergeschrei am Abend kann einen vielbeschäftigten Vater in extremen Stress versetzen, während die Mutter es als typische Ausdruckform des Kindes wertet. In Situationen, die für viele Menschen „Stress pur“ bedeuten, laufen einige zu Höchstform auf. Während manche Menschen als stressresistent gelten, heißt es von anderen, sie „machen“ Stress.

Coach Joao
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Aus Sicht von Psychologen wird ein Reiz für uns zum Stressor, wenn wir ihn als Bedrohung werten. Das ist vor allem dann der Fall, wenn wir Situationen ausgesetzt sind oder Forderungen an uns herangetragen werden, von denen wir annehmen, dass wir sie nicht bewältigen können. Unsere persönliche Bewertung potentieller Stressfaktoren und unsere eigene Interpretation unserer Fähigkeit

(Bewältigungskompetenz) mit diesen Reizen umzugehen, gibt also den Ausschlag dafür, was wir als Stress empfinden. Viele unterschätzen Ihre Fähigkeiten und kommen daher zu falschen Schlüssen. Es liegt in unserer Hand, zu hinterfragen, ob wir nicht doch die Kompetenz besitzen, den Reiz zu bewältigen.

Ein erfahrener Coach stellt Ihre Bewertung von Stressfaktoren auf den Prüfstand. Gemeinsam mit Ihnen sucht er nach geeigneten Handlungsoptionen für den Umgang mit Reizen, die für Sie persönlich bisher als Stressoren fungieren. Denn Stress löst körperliche und emotionale Reaktionen aus. Wenn Stressgeplagte ständig „unter Strom“ stehen, spielt ihr Körper irgendwann nicht mehr mit. Dauerhafte Überlastung endet schlimmstenfalls in Depressionen oder dem Gefühl, „ausgebrannt“ zu sein.

Inzwischen ist bekannt, dass der Weg zum Burnout in drei Phasen abläuft. In einer Phase höchster Aktivität mobilisieren Betroffene zunächst sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden Kraftreserven. Erste Warnsignale des Körpers wie Schlafstörungen, Herzrasen, Kopf- oder Rückenschmerzen werden oft ignoriert. Um sich zu stimulieren oder zu beruhigen, greifen Stressgeplagte häufig zu Medikamenten, Alkohol oder anderen Drogen. Stimmungsschwankungen und Gereiztheit sind oft zu beobachten, gepaart mit einem labiler werdenden Selbstwertgefühl.

Die zweite Phase ist meist geprägt von niedergedrückter Stimmung, Versagensängsten und Schuldgefühlen. Betroffene sind frustriert und fühlen sich erschöpft. Auf der Suche nach Ruhe reduzieren sie ihre Sozialkontakte und ziehen sich zurück.

Eine scheinbar unüberwindbare Antriebsschwäche ist charakteristisch für den Beginn der dritten Phase. Die Betroffenen fühlen sich vollkommen kraftlos und ausgebrannt. Sie sind verzweifelt, sehen kein Licht am Ende des Tunnels. Alkohol, Medikamente oder Drogen, die in den ersten Phasen den Leidensdruck manchmal noch dämpfen, erweisen sich als das, was sie sind: untauglich. Oft führt erst ein körperlicher Zusammenbruch dazu, Hilfe zu suchen und anzunehmen.

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Beschwerden ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Prävention im Rahmen eines Coachings stabilisiert Menschen, die drohen unter der Last Ihrer Arbeit zusammenzubrechen. Das Erlernen und Trainieren von Fähigkeiten, sich selbst zu steuern, kann das verhindern. Als loyaler und kompetenter Gesprächspartner entwirft ein Coach gemeinsam mit Ihnen geeignete Entlastungsstrategien, mit denen Sie besser gegen Stress gewappnet sind.

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